Acne inversa (AI), auch Hidradenitis supporativa genannt, gehört zu den chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen. Typisch für dieses Krankheitsbild sind schmerzhafte, immer wiederkehrende Entzündungen und Knoten in den Achsel‑, Leisten‑ und Genitalbereichen.1 Dank moderner und innovativer Therapiemöglichkeiten können entzündliche Hautveränderungen gezielt behandelt werden und kehren seltener wieder.2 Heute können Sie als Betroffener Ihr Leben weitestgehend aktiv und selbstbewusst genießen.
Ihr Arzt kann die Therapie Ihrer individuellen Situation anpassen und mithilfe sogenannter Basistherapeutika Ihre Erkrankung gezielt beeinflussen.2 Diese Medikamente, zu denen auch Biologika und deren Biosimilars gehören, können die Entzündungsneigung des Körpers dauerhaft senken.2 Akute Krankheitsphasen treten dann seltener auf und verlaufen in der Regel wesentlich milder.2
Auch Sie selbst können maßgeblich dazu beitragen, den Verlauf positiv zu beeinflussen.2
Acne inversa (AI)
ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die in Schüben verläuft2. Anders als Acne vulgaris, die häufig in der Pubertät auftritt und bis zum 30. Lebensjahr abklingt, begleitet AI Betroffene oft ein Leben lang.2
Etwa 0,3 - 3%
der deutschen Bevölkerung leidet an Acne inversa.2 Da mit einer hohen Dunkelziffer gerechnet wird, liegt die Zahl der Betroffenen vermutlich noch höher. In den Industrienationen gehen Experten von 1 bis 4 % der Bevölkerung aus.2
Symptome
Lokalisation
Besonders betroffen sind die Talgdrüsen und die Bereiche um die Haarwurzeln in den Achselhöhlen, unter den Brüsten, am Gesäß, an den Genitalien und in den Leisten.1
10 +/- 9 Jahre
vergehen im Schnitt bis zur richtigen Diagnose. Acne inversa wird häufig mit anderen eitrigen Haut-Erkrankungen oder Acne verwechselt. 2
22 - 23 Jahre
ist das durchschnittliche Alter bei Krankheitsbeginn.2
Frauen scheinen häufiger betroffen zu sein als Männer1
wobei prospektive Studien ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis zeigen.
Nicht ansteckend!
Menschen mit Hauterkrankungen wurden lange Zeit wie Aussätzige behandelt und aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Dabei ist Acne inversa nicht übertragbar.1
Acne inversa ist seelisch enorm belastend. Einige Patienten entwickeln eine Depression.1,3 Wer frühzeitig Angebote wie Psychotherapie oder Selbsthilfegruppen nutzt, hat sehr gute Chancen, neuen Lebensmut zu finden und sein Selbstbewusstsein nachhaltig zu stärken.
Faktoren, die Acne inversa begünstigen
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