Mein Leben - Darm
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ankylosierende Spondylitis

Aufrecht und aktiv mit ankylosierender Spondylitis

Die ankylosierende Spondylitis (AS, auch Morbus Bechterew) ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, die chronisch verläuft.1 Sie betrifft die Wirbelsäule und wird daher auch versteifende Wirbelsäulenentzündung genannt.1 Besonders wenn sie frühzeitig erkannt wird, können moderne und innovative Therapien den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen.1 Heute können Sie als Patient Ihr Leben weitestgehend aufrecht und aktiv genießen.1

Neben einer wirkungsvollen Schmerztherapie kann Ihr Arzt Ihnen unter anderem sogenannte krankheitsmodifizierende Therapeutika wie Biologika und deren Biosimilars verordnen.1 Sie bewirken, dass Entzündungsschübe seltener auftreten und in der Regel wesentlich milder verlaufen.1 Langfristig und konsequent durchgeführt, kann eine Therapie außerdem Komplikationen wie etwa einer Versteifung der Wirbelsäule vorbeugen.1

Auch Sie selbst können maßgeblich dazu beitragen, Ihre Mobilität zu erhalten und Ihre Lebensqualität zu steigern:

  • Sie wollen Ihre Beweglichkeit erhalten und weiter verbessern? Mit regelmäßiger, rückengerechter Bewegung unterstützen Sie Ihren Körper dabei.1

10 Fakten zur ankylosierenden Spondylitis

Chronische Rückenschmerzen
zählen zu den großen Volkskrankheiten. Rund 15,5% der Deutschen leiden unter chronischen Rückenschmerzen.2

0,3 – 0,5% der Bevölkerung
in Deutschland haben ankylosierende Spondylitis. Das entspricht etwa 2-3 % der Menschen mit chronischen Rückenschmerzen.1,2

Typische Symptome
Rücken- und auch Gesäßschmerzen, die auch in Ruhe und besonders in der zweiten Nachthälfte auftreten. Dazu kommen oft Fersen- und Hüftschmerzen. Auch Augenentzündungen treten bei ankylosierende Spondylitis häufiger auf.1

♂ = ♀?
Daten des Deutschen Rheuma Forschungszentrums (DRFZ) zeigen, dass Männer mit 61,5% häufiger betroffen sind als Frauen.1

Beginn
Ankylosierende Spondylitis tritt meist zwischen dem 10. und 30.  Lebensjahr auf. Ist keine familiäre Belastung bekannt, vergehen bis zur Diagnose im Durschnitt 5–14 Jahre.1

Typisch ankylosierende Spondylitis: Morgensteifigkeit
Besonders nach dem Aufstehen und nach längeren Ruhephasen fällt Betroffenen anfangs jede Bewegung besonders schwer.1

Bewegung hilft!
Physiotherapie ist ein zentrales Therapieelement. Vor allem Ergotherapie der Wirbelsäule entlastet und tut gut.1

Das Immunsystem spielt verrückt
Wie bei anderen entzündlichen Erkrankungen reagiert das Immunsystem zu stark und ruft Entzündungsreaktionen an Wirbelkörpern und Bandscheiben hervor.1

Was begünstigt ankylosierende Spondylitis?

  • Genetische Veranlagung: Viele Betroffene tragen den Erbfaktor HLA-B27, weshalb dieses Gen mit ankylosierender Spondylitis assoziiert wird.1
  • Rauchen und ein hoher BMI gelten als statistisch belegte Risikofaktoren.1

Knochen stärken
Insbesondere Vitamin D, das unser Körper mithilfe der Sonne selbst bildet, ist ein wichtiger Faktor. In Studien konnte gezeigt werden, dass ein Vitamin-D-Mangel mit einer hohen Krankheitsaktivität einhergeht.1

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