Colitis ulcerosa ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die Betroffenen im wahrsten Sinne des Wortes Bauchschmerzen bereiten kann.1 Dabei ist typischerweise der Dickdarm betroffen.1 Mit modernen Therapien kann es gelingen, akute Symptome zu lindern und beschwerdefreie Intervalle zu verlängern, sodass Sie und Ihr Bauchgefühl zurück ins Gleichgewicht finden.2
Die symptomfreie Zeit kann Ihnen einen nahezu unbeschwerten Alltag ermöglichen und Ihnen zu einem Stück zurück gewonnener Lebensqualität verhelfen. In der Erhaltungstherapie kommen daher Wirkstoffe zum Einsatz, welche die Entzündungsneigung Ihres Darms dauerhaft hemmen.2 Je nach Verlaufsform werden unter anderem dafür Biologika und deren Biosimilars eingesetzt. Eine individuelle Therapie kann Krankheitsschübe abmildern und seltener auftreten lassen sowie Komplikationen, wie etwa Darmkrebs, vorbeugen.2
Auch Sie selbst können sich und Ihrem Bauch viel Gutes tun:
CED = chronisch-entzündliche Darmerkrankung
Die bekanntesten Formen der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung sind Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. Die genaue Unterscheidung ist auch mit moderner Diagnostik nicht immer eindeutig, sodass auch Mischformen existieren.2
Bis zu 300.000
Menschen in Deutschland leiden an einer Colitis ulcerosa. Einige Schätzungen gehen jedoch von deutlich mehr Betroffenen aus.2
Colitis ulcerosa = 3 Unterformen
Ausschlaggebend für die Einteilung ist der Ort des Auftretens:
Achtung Mangelernährung!
Sowohl Colitis ulcerosa als auch Morbus Crohn haben ein erhöhtes Risiko für eine Mangelernährung.3
Mehr ♂ oder ♀?
Männer und Frauen sind gleich häufig von Colitis ulcerosa betroffen.2
Häufige Symptome1,2
Zwischen dem 25. und 35. Lebensjahr1
kommt es gehäuft zu einem ersten Krankheitsausbruch der Colitis ulcerosa.
Krankheitsschübe und Remissionsphasen
wechseln sich bei Colitis ulcerosa ab. Die Dauer der jeweiligen Phasen ist dabei individuell verschieden. Nur etwa 5 % der Patienten haben einen kontinuierlichen Krankheitsverlauf ohne Remissionsphasen.2
Ursache unbekannt
Experten gehen davon aus, dass erbliche Veranlagungen, Umwelteinflüsse und die bakterielle Besiedelung des Darms eine Rolle spielen.4
Darmkrebs-Risiko
ist bei Colitis-ulcerosa-Patienten deutlich höher als beim Rest der Bevölkerung, je nach Ausmaß der Entzündung. Eine regelmäßige Vorsorge ist dementsprechend wichtig.2
Biogen-35021